Lenkdrachen am Strand

Lenkdrachen Sylt

Lenkdrachen können eine nostalgische Erinnerung sein, pures Vergnügen - oder ein richtiger Sport.

Das Steigenlassen von Lenkdrachen ist genehmigt (von Seiten der Flugsicherungsbehörde) am:

  • Strandabschnitt 4.90 (Dikjen Deel und Baak Deel)
  • ab 17.00 Uhr
  • in südlicher Richtung
  • Maximale Steighöhe: 30 Meter über Grund
  • Maximale Seillänge: 50 Meter

In diesen Bereichen ist auf andere Strandbesucher unbedingt Rücksicht zu nehmen. Bei Schadensfällen obliegt dem Lenkdrachenführer die uneingeschränkte Haftung.

Wichtig: An anderen Strandabschnitten, wo das Steigenlassen von Lenkdrachen untersagt bleibt, dürfen die Fluggeräte mit Hinweis auf die Flugkontrollzone des Flughafens Westerland erst gar nicht mitgeführt werden.

Im Interesse aller Liebhaber des Lenkdrachenflugsports bitten wir um Einhaltung der Vorschriften, um den Bestand der Ausnahmegenehmigung nicht zu gefährden. Ansonsten viel Spaß beim spannenden Windspiel!

Lenkdrachen auf Sylt

Lenkdrachen gehören zu den anspruchsvollsten Drachenformen und sehen wunderschön aus, wenn man sie einmal in die Luft bekommen hat, doch das ist gar nicht so leicht, wie es aussieht. Was erfahrene Drachen-Fans vor allem im windigen Herbst mit scheinbarer Leichtigkeit bewältigen, erfordert viel Geduld und Geschick – und natürlich auch die richtige Windstärke. Nordseeinseln wie unser Sylt, die als Urlaubsparadiese ohnehin begehrt und beliebt sind, richten sich speziell auch an Liebhaber der anspruchsvollen Lenkdrachen, die sich günstige Konditionen für ihren Sport wünschen und diesen mit dem Urlaub kombinieren möchten.

Lenkdrachen – mehr als nur ein Spielzeug

Wenn der Begriff Drachen fällt, denkt man zuerst an Kinderspielzeug, das im windigen Herbst Spaß macht und ansonsten still in der Ecke liegt. Der Lenkdrachen ist aber mehr als nur das: Aus ihm machen selbst Erwachsene einen echten Sport, der sogar zu Wettkämpfen ausgebaut werden kann. Zudem ist der Lenkdrachen nicht gleich Lenkdrachen; es gibt verschiedene Spielarten und Typen. Neben dem klassischen Deltalenkdrachen kann man sich mit etwas Übung und Erfahrung auch an Mattenlenkdrachen oder anspruchsvolle Vierleinerdrachen versuchen, wenn man sich etwas Abwechslung und neue Erlebnisse zutraut. Ganz gleich, für welchen Typus man sich entscheidet – mit dem Lenkdrachen eröffnet sich eine ganz neue Welt der Möglichkeiten, für die man jedoch die ausreichende Windstärke braucht. Andernfalls entsteht nur Frust und man kann die schönen Sportgeräte höchstens im ausreichend windigen Herbst einmal nutzen.

Lenkdrachen und Sylt – eine starke Kombination

Die Windstärke auf Sylt ist eine ganz andere, die man vom heimischen geernteten Feld kennen wird, auf dem man normalerweise mit vielen anderen den Drachen steigen lässt, wenn es wieder Herbst wird. Böen sind eher ungünstig für den Lenkdrachen, dann steigt er kaum noch richtig; viel besser funktionieren die typisch eher hohen Windstärken, für die die Nordsee bekannt ist. Ein starker, konstanter Wind, der noch keine Sturmstärke erreicht hat, ist optimal und wird die Beschäftigung mit dem Lenkdrachen zu einer ganz neuen Erfahrung machen, die umso mehr Spaß macht. Die typischen Flugfiguren wie einfache Kreise oder die liegende Acht, aber auch anspruchsvolle Ideen kann man an der Nordsee auf Sylt bei den intensiveren Windstärken ausprobieren. Für den Lenkdrachen-Fan ist Sylt auf jeden Fall ein attraktives Urlaubsziel, und zwar dank der Nähe zur Nordsee auch ganzjährig. Wettbewerbe werden auf den Nordseeinseln ohnehin regelmäßig abgehalten, denn die Beschäftigung mit dem Lenkdrachen ist dort nichts Seltenes und man gliedert sich schnell in die bestehende Gemeinschaft ein.

 

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